Der ganzheitliche Weg
zum Singen und zu sich selbst

What is “free yourself singing?

Was ist „Sich frei Singen“ ?

„Sich frei Singen“ ist eine neuartige Methode, die es jedermann und jederfrau gestattet, frei, wohlklingend und anstrengungslos zu singen und dabei zugleich sich selbst in nie gekannter Tiefe zu erfahren und lang verschüttete Anteile und Potenziale der eigenen Persönlichkeit neu zu entdecken und zu integrieren.

Der ganzheitliche, streng individuelle Ansatz von „Sich frei Singen“ erlaubt den Einstieg und rasche Fortschritte von buchstäblich jedem Niveau aus: Von professionellen SängerInnen, der mit ihrem Singen nicht (mehr) glücklich sind über ManagerInnen, die auch vermittels ihrer Stimme überzeugen wollen und LehrerInnen, die bei Sprechen zu rasch heiser werden bis hin zu jenen vielen Menschen, die eine Sehnsucht nach Singen haben, aber oft seit früher Jugend vermittelt bekamen, dass sie „keine Stimme hätten“, „falsch sängen“ und Ähnliches mehr.

„Sich frei Singen“ beruht auf der Erkenntnis, dass eine freie, mühelose und für die Kehle absolut unanstrengende Tongebung nichts ist, was einer Technik bedarf, die wir erst lernen müssten, sondern vielmehr ein Teil unseres Körperwissens, der vom allerersten Schrei an zu unser aller Erbteil gehört. Wenn ein Baby schreit oder lallt, wird es (fast) nie heiser, und in seinem Körper geschieht genau, was auch virtuosen Belcantogesang ausmacht: Ein Tongebung „auf der Luft“, in der ca. 70 bis 80 Muskeln perfekt koordiniert zusammenarbeiten, ohne, dass der frischgebackene Erdenbürger etwa im Mutterleib Gesangsstunden genommen hätte. Sie beruht auf Selbstorganisation nach einem Programm, das gleichsam mit der „Systemsoftware“ unseres Körpers „mitgeliefert“ wird.

Etwas in uns – aber nicht der Kopf! – weiß also bereits, wie singen geht. „Sich frei Singen“ ruft dieses bis zum Lebensende unvermindert präsente Körperwissen wieder auf, indem es lehrt, die Hindernisse, die wir dem natürlichen Fluss des Atems in den Weg zu legen pflegen bleiben zu lassen und zu erlauben, was dann von selbst geschieht.

Die Befreiung des Atems, das heißt auch: der Zwerchfellfunktion schafft wieder Raum für jene Selbstoptimierungsprozesse, die unwillkürlich wesentlich besser vonstatten gehen, als durch die Kontrolle unseres Verstandes.

Indem wir jedoch bei wachem Kopf etwas tun, was sonst nur im Tiefschlaf geschieht – nämlich die Atmung und den Phonationsprozess aus der Verstandeskontrolle zu entlassen – wird die Wand zwischen Bewusstem und Unbewusstem durchlässig, und es werden jene Anteile unseres Wesens fühlbar und erlebbar, die wir bisher vor uns selber und der Welt versteckt haben, und wir erkennen, dass es dieses Verstecken war, das unser Singen bisher behindert hat.

Das freie Singen und die eigene innere Wahrheit zu entdecken sind untrennbar in einen einzigen Prozess verwoben; daher auch der Name „Sich frei Singen“.

„Sich frei Singen“ ist keine Psychotherapie, wohl aber ein Selbsterfahrungsweg, der alle Persönlichkeitsebenen umfasst und darüber hinaus zu tiefen spirituellen Einsichten über Wesen und Wurzeln unseres Ich führen kann. In den Kursen uns Einzelsitzungen wird dafür kompetente und einfühlsame Begleitung angeboten.

Sängerisch betrachtet fördern die Prinzipien von „Sich frei Singen“ das Singen in jedem Musikstil, der dem Sänger oder der Sängerin auch wesensnahe ist, weil sich freies Singen – anders als „technisch“ erlerntes – der Musik gleichsam selbsttätig anpasst. Die Spannweite reicht vom Schlager-, Pop- und Jazzgesang bis zum in Konzert und Oper heute kaum mehr anzutreffenden echten Belcanto, dessen Verwirklichung einen völlig freien Atemfluss voraussetzt. (Allerdings kann bühnenreifer Sologesang auch auf dem Weg des „Sich frei Singens“ nicht an einem Wochenende erreicht werden, sondern erfordert längere regelmäßige Arbeit am Blockadenabbau und konsequentes Üben „in die richtige Richtung“, um die durch Verspannungen oft jahrzehntelang stillgelegten Muskelreflexe wieder einzuspielen.)

Die Erfahrung von 11 Jahren Workshops und Kursen lehrt, dass die Befreiung des Atems und des natürlichen stimmlichen Selbstausdrucks nicht nur stimmliche und psychospirituelle Wirkungen zeitigt, sondern auch körperliche Heilungsprozesse in Gang setzen kann, die allerdings nicht vorhersehbar sind und daher auch nicht versprochen werden können. Zwei wissenschaftliche Pilotstudien über die physiologischen Auswirkungen von „Sich frei Singen“ legen nahe, dass eine vom Körper selbst und frei organisierte Atmung und Tongebung den Organismus auch auf anderen Ebenen an seine Selbstorganisations- und damit Selbstheilungskräfte „erinnert“, deie sich unspezifisch, das heißt dort äußern, wo es gerade nötig und möglich ist.

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